Freitag, 18. Juli 2014

Denali National Park (Eingang), 18.07.2014

Hi,
dann ist es mal wieder soweit :) Ich habe jetzt die 239 Meilen (382 km) von Anchorage zum Denali National Park geschafft. Es lief ganz gut, gab zwar auch Berge, aber auch Rückenwind! :) Die Tour führte mich 7 Tage über Wasilla (Pause mit Endspiel), Willow, Trapper Creek und Cantwell. Geregnet hat es zum Glück immer nur in der Nacht. Ein Bär ist mir noch nicht über den Weg gelaufen, noch weiß ich nicht,  ob ich mich freuen oder ärgern soll? :D Wie immer hat jedes Land und jede Tour seine Highligths! Aber der Reihe nach...
Gleich am ersten Tourtag geriet ich in eine typisch amerikanische Parade. Das war eine Mischung aus Karneval, 1. Mai, Politikerbewerbung und es haben sich alle gewählten Missen gezeigt.  Genauso skuril, als wenn ein Ami in Köln beim Karneval zuschauen würde!





Dann stand schon Wasilla auf dem Plan, hier gab es einen Tag Pause um natürlich das Finale anzugucken! Der Zeltplatz war etwas gewöhnungsbedürftig,  wie so einige hier. Es sah verwildert aus, gab kein Wasser und bezahlen konnte man auch nicht. In der Selbstbezahlstation gab es keine Zettel... So kann das naturlich nix werden. Der Start in den Finaltag war auch leicht komisch... Mein benachbarter Stellplatz sah verwüstet aus, ob durch einen Bären oder zuviel Alkohol konnte ich nicht feststellen, bißchen mulmig war mir dann doch. Aber das musste warten,  denn der Anpfiff hier um 11 Uhr wartete ja nicht. Im Last Frontier gabs einen großen Bildschirm, Bier und Burger, perfekt! Und natürlich unseren Titel als krönende Nachspeise :) Die Amis haben mir gratuliert,  wie auch etliche Tage später auf der Tour! Es ist schon spannend von außerhalb die WM, das eigene Land und deren Feiergewohnheiten zu betrachten...Ich freue mich schon demnächst folgendes Kinderlied zu singen: "So kotzt der Kevin, der Kevin der kotzt so, So feiern die Bayern, die Bayern feiern so,...:D





Auf der Strecke ist ja sonst nicht viel los, es gibt die Straße, rechts und links Wald und manchmal einen Fluss. Dann aber kam wie aus heiterem Himmel das Paradis für alle Feuerwerkfreunde. Ein riesiger Verkaufsstand an der Straße,  und man kann das ganze Jahr kaufen und knallen. Die Verkäuferin bat nur hier kein Feuer zu machen oder zu rauchen, warum nur? :D





Sehr auffällig auf der ganzen Strecke war, dass sehr viel Land zum Verkauf angeboten wird und längst nicht mehr alle Shops, Lodges und Tankstellen existieren.  Da freut man sich auf ein Cafe und findet eine zugewachsene Tanksäule! Ich hatte zum Glück immer für ein paar Tage meine Verpflegung bei, aber wer sich auf die Angaben in den aktuell zu kaufenden Karten verlässt..., ist verlassen. Man erklärte es mir mit der Krise seit 2008, aber kurz vor dem Denali Nationalpark sah es dann schon wieder anders aus... Umso mehr war ich echt happy als ich morgens beim Start vom einem Zeltplatz einfach so von wildfremdem Amis ein Gatorade Drink geschenkt bekam! SUPER!!





Und natürlich gab es ganz viel schöne Natur! :)





Nach einem Tag Pause geht's dann mit dem Rad 85 Meilen in den Denali Nationalpark hinein. Also bis zum Ende, man darf dort nicht mit dem Auto rein,  es fahren aber Busse. Es soll sehr beeindruckend sein und man soll nicht nur einmal Bären und andere Tiere sehen. Ich habe mich gut ausgerüstet und informiert. Den Hinweis,  bei Braunbären totstellen und bei Schwarzbären kämpfen,  hoffe ich natürlich nur im Hinterkopf zu haben!! Ich werde dann in ein paar Tagen berichten. Im Park dürfte es kein Wifi oder sonst einen Empfang geben.

Bis dahin!
See you!
Jens

1 Kommentar:

  1. Hallo Jens,
    hoffentlich kommst Du am Ende in ganzen Stücken hier an, wie ich sehe ist an Dir nicht mehr ganz so viel dran - vielleicht verschmähen Dich deswegen die Bären und nehmen lieber Reißaus - u.a. nachdem einer dieser Dich am Bus gesehen hat... ;D
    Viel Erfolg noch !!!

    Gruß

    AntwortenLöschen